Gestaltung von Ökosystemen / Permakultur

Ökosysteme bestehen aus einer Vielzahl von trophischen Ebenen, sogenannten Nahrungskettengliedern. Die einzelnen Glieder des Ökosystems beeinflussen sich gegenseitig und finden sich in einer wechselwirkenden Abhängigkeit voneinander. Permakultursysteme setzen hier an und stellen den Anspruch möglichst viele dieser Systemebenen zu nutzen, deren Wechselwirkungen und selbstregulierende Mechanismen zu untersuchen und vorteilhaft einzusetzen.

Permakultur: die Kombination aus permanent und Agrikultur, gewissermassen stetige Landwirtschaft; will vielschichtige, vernetzte, wechselwirkende Ökosysteme gestalten und unterhalten.

Die Betrachtungsweise liegt also nicht vornehmlich auf einer bestimmten Grösse (Output) oder einer spezifischen Absicht, vielmehr will die Permakultur Kreisläufe schliessen, Synergien nutzen und möglichst viele Subsysteme in das grosse Ganze einbetten.

Dem systemischen Ansatz und vor allem der Absicht unterschiedliche Wirkungsmechanismen zu erkennen, liegt etwas Spielerisches zugrunde. Beobachten, Interpretieren, und Nachahmen sind die Fundamente jeglichen Lernens und jeder Entwicklung. Durch dieses Vorgehen wachse ich mit, lerne dazu und integriere Erkenntnisse Jahr für Jahr aufs Neue.

Nebst Beobachten, Interpretieren und Nachahmen spielt die bewusste Gestaltung eine zentrale Rolle. Das Aufteilen und Einordnen der bewirtschafteten Fläche in Zonen – Permakultur Design.

Permakultur in action:

Permakultur Projekt Bio-Birchhof

Filmtipp: Inhabit – A Permaculture Perspective

Lucas Meile

Gründer von resilienz-jetzt.ch

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